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Kathi Hofer
Preisträgerin des Kardinal-König-Kunstpreises 2013

Kathi HoferMein Thema ist der „kreative Akt“ als Mythos und als Handlungsnorm heutiger Arbeits- und Lebenswelten. In meinen Installationen werden Fotos, Texte, Bricolagen und Objekte zu sensiblen Bedeutungsträgern, die auf kreative und unkreative Momente ihrer eigenen Produktion verweisen. (Kathi Hofer)

 

Biographie:
Kathi Hofer, geboren 1981 in Hallein, studierte Philosophie an der Universität Wien und an der Université Aix–Marseille sowie Kunst und Fotografie an der Akademie der bildenden Künste Wien. Ihre künstlerische Praxis umspannt Fotografie, Installation, Bricolage und die Arbeit mit und an Texten sowie kuratorische Projekte. Seit 2002 werden ihre Werke in Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, zuletzt u.a. im Lothringer13_Laden, München (2013), im Museum der Moderne, Salzburg (2013), im 21er Haus, Wien (2012/13), im MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst, Wien (2012), in der Galerie Praterstraße Berlin (2011) und im Kunstpavillon, Innsbruck (2011). Seit 2006 schreibt sie Kunstkritiken für u.a. springerin, Texte zur Kunst und Camera Austria International. Kathi Hofer lebt und arbeitet in Wien.

www.kathihofer.com
 

Statement von Mag. Eva Maria Stadler, Professorin für Kunst- und Wissenstransfer an der Universität für angewandte Kunst Wien:

Wissensproduktion ist zu einem Schlagwort für Wertschöpfung genauso wie für die Befreiung und Emanzipation des Subjekts geworden. Kathi Hofer geht in ihren künstlerischen Arbeiten der Frage nach, auf welche Weise verschiedene Wissensformen wie faktisch messbares Wissen, kulturelles und soziales Wissen und nicht zuletzt ästhetisches Wissen miteinander verschränkt sind. Sie untersucht die wechselseitigen Abhängigkeiten dieser Wissensformen, indem sie beispielsweise die Bleistiftproduktion der Firma Faber–Castell mit den Ideen und Konzeptionen der frühen Avantgarde quer liest und dabei das Spektrum der Wahrnehmung auf einen Zusammenhang ausweitet, in dem politische oder ästhetische Entscheidungen nicht getrennt voneinander getroffen werden können.
In ihrer Ausstellung „craftivism“ band Kathi Hofer Logiken und Strukturen von Produktion und Repräsentation aneinander, und entwickelte ästhetische Schleifen, die sich an den Schnittstellen von privat und öffentlich, von Vergangenheit und Gegenwart und von Funktion und Dysfunktion verknoteten und damit verbindlich wurden.


Kathi Hofer
O.T., 2012, Fotografie / als auffaltbares Poster Teil der Installation und des Künstlerbuchs „craftivism“, © Kathi Hofer, MAK/Kathrin Wißkirchen

 

Werktext (22 KB)


Begründung der Jury

Mitglieder der Jury

  • Dr. Rainer Fuchs (mumok, Wien)
  • MMag. Alois Kölbl (Redakteur der Zeitschrift Kunst und Kirche, Graz )
  • MMMag. Hubert Nitsch (Kunstreferent und Diözesankonserv., Linz; Kunstraum St. Virgil,
  • Salzburg)
  • Dir. Dr. Angelika Nollert (Neues Museum für Kunst und Design, Nürnberg)
  • Dr. Margit Zuckriegl (Museum der Moderne, Salzburg)
  • Jurybegründung
     


Nominierte KünstlerInnen 2013
 

 

Fotos zur Verleihung des Kardinal König Kunstpreises 2013

 

 

 

Bildnachweise

Foto 1: Erzbischof Dr. Alois Kothgasser, Kathi Hofer /Foto Erzdiözese Salzburg
Foto 2: Erzbischof Dr. Alois Kothgasser, Kathi Hofer/ Foto St. Virgil
Foto 3: Erzbischof Dr. Alois Kothgasser, Dr. Antonia Gobiet, Kathi Hofer/Foto Erzdiözese Salzburg
Foto 4: Prälat Dr. Johannes Neuhardt / Foto Erzdiözese Salzburg
Foto 5: Rektor Univ. Prof. Reinhart von Gutzeit /Foto Erzdiözese Salzburg
Foto 6: Dr. Margit Zuckriegl / St. Virgil
Foto 7: Trio Cerbatana / Foto St. Virgil
Foto 8: Kathi Hofer / Foto St. Virgil